Erneuerung der zentralen Sportanlage in Hillesheim

Nach vielen Jahren der Planung und Konzipierung, der Klärung der Finanzierung sowie zahlreichen Sitzungsterminen ist der Startschuss für die Sportanlagenerneuerung gefallen.

Der Verbandsgemeinderat in seiner Sitzung vom 25. März 2010 den Auftrag zur Erneuerung der zentralen Sportanlage erteilt.

Auch wenn es sich um die „Zentrale Sportanlage in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hillesheim“ handelt, so ist es dennoch ein „Gemeinschaftsprojekt“ der Verbandsgemeinde und der Stadt Hillesheim zur Förderung des Breiten- und des Schulsportes.
Das betonte Bürgermeisterin Heike Bohn ganz besonders beim „Spatenstich“, dem offiziellen Start für dieses Großprojekt und dankte dabei Stadtbürgermeister Matthias Stein und allen am Projekt und dessen Finanzierung Beteiligten.

Für Stadtbürgermeister Matthias Stein ist der Umbau und die Erneuerung der Sportanlage von einer Tennen- in eine allwettertaugliche Vollkunststoffanlage ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Stadt Hillesheim. Die Maßnahme steigert die Attraktivität der Stadt, nicht zuletzt auch als Schulstandort in unserer Region, so der Stadtbürgermeister.


Erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Heike Bohn auch darüber, dass nach dem Ausschreibungsergebnis die im Sportstättenbau sehr kompetente, heimische Firma SportCordel aus Wallenborn beauftragt werden konnte.

Die Firma hat kurz nach der Auftragserteilung bereits mit den Bauarbeiten begonnen um das ehrgeizig gesteckte Ziel der Fertigstellung für September 2010 auch einhalten zu können.

So pflügen derzeit die Bagger den alten Ascheplatz um. Wo jetzt noch Dreck und Matsch das Bild bestimmen, soll ab Herbst 2010 der Ball rollen. Vor einigen Tagen erfolgte offiziell der erste Spatenstich für einen modernen Kunstrasenplatz inklusive Leichtathletikanlage. Nach bald 50 Jahren gehört der Ascheplatz jetzt bereits der Vergangenheit an.
Neben dem Spielfeld bekommt der neue Sportplatz eine Weitsprunggrube, einen Kugelstoßplatz und die rote Laufbahn für die Leichtathleten. Der Umbau der Sportanlage wird mit den Planungskosten rund 800.000,00 € kosten. Nach Abzug der Landeszuwendung von 308.000,00 € verbleiben für die Verbandsgemeinde Hillesheim und die Stadt Hillesheim je ein Anteil von ca. 200.000,00 €. Der VfL Hillesheim beteiligt sich mit einem Geldbetrag von 50.000,00 € und Eigenleistungen von 20.000,00 € an der Finanzierung. Bei den anfallenden Arbeiten wird der VfL Hillesheim durch die tatkräftige Hilfe der Seniorengruppe Hillesheim unterstützt.

Ab Herbst 2010 heißt es dann wieder: Das Runde muss in das Eckige.
Mit diesem Projekt will die Verbandsgemeinde Hillesheim in besonderem Maße den Breitensport unterstützen. Nicht nur die Fußballer werden auf ihre Kosten kommen, sondern auch die Leichtathleten. Kunstrasen ist zwar eine teure Angelegenheit. Dafür kann er aber ganzjährig – auch bei Regen und Hitze – bespielt werden. Witterungsbedingte Trainings- oder Schulsportausfälle soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Bürgermeisterin Heike Bohn und Stadtbürgermeister Matthias Stein danken dem Verbandsgemeinderat und dem Stadtrat, dass trotzt der enormen Baukosten und angespannten Haushaltslage eine Entscheidung für die Sportanlage getroffen wurde. Der Vorsitzende des VfL Hillesheim, Stefan Mertes, sieht in diesem Projekt eine große Bereicherung für das Sportangebot in der Verbandsgemeinde Hillesheim, weist aber auch daraufhin, dass es für den VfL eine große Herausforderung ist, den finanziellen Anteil aufzubringen.

Die Einweihung des Platzes ist für den Herbst 2010 im Rahmen einer Sportwoche geplant.

 


 

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